Spurensuche

Theaterverlag Hofmann-Paul: Mein Leben - Mein Theater - Zurück für die Zukunft - Πίσω για το μέλλον

  • Projektort: Berlin
  • Bündnispartner 1: Hellenische Gemeinde zu Berlin
  • Bündnispartner 2: Theater Strahl
  • Bündnispartner 3: To Spiti Interkulturelles Frauen- und Familienzentrum
  • Zielgruppe: Jugendliche von 13 bis 18 Jahre
  • Projektformat: Besuch und Gegenbesuch
  • Zeitraum: 1.1. bis 31.7.2017

Das Projekt "Mein Leben - mein Theater - Η ζωή μου - Το θέατρό μου" besteht bereits im dritten Jahr. 2017 stand die Frage "Wer bin ich und wer will ich sein" im Zentrum der gemeinsamen Theaterarbeit und war Ausgangspunkt einer Forschungsexpedition, die zum einen zurück in die Geschichte und zum zweiten via Skype nach Griechenland führte.

Mit der Frage nach der Identität im Gepäck reisten die Teilnehmer*innen durch die Theatergeschichte und befragten Theaterliteratur aus unterschiedlichen Epochen zum Thema. Recherche- und Reflexionsphasen wechselten sich ab und bildeten die Grundlage für die partizipative Stückentwicklung. Zum Abschluss des Projekts wurde das Stück am Theater Strahl inszeniert.

Via Skype fand ein Austausch mit einer zypriotischen Jugendtheatergruppe aus Paphos statt. Dort wurde parallel und mit ähnlichen Methoden ebenfalls ein Stück zum Thema Identität erarbeitet.

aufBruch - KUNST GEFÄNGNIS STADT: Theater 3.0 - Theaterworkshop im Jugendstrafvollzug

  • Projektort: Berlin
  • Bündnispartner 1: aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT
  • Bündnispartner 2: Jugendstrafanstalt Berlin
  • Bündnispartner 3: Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
  • Zielgruppe: Jugendliche von 15 bis18 Jahre
  • Projektformat: Besuch
  • Zeitraum: 26.2. bis 2.4.2017

Das Projekt aufBruch installiert in der Jugendstrafanstalt Berlin einen Theaterworkshop mit inhaftierten Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren.

Ziel von "Theater 3.0" ist es, den jugendlichen Insassen im Workshop das Medium Theater als persönliche Ausdrucksmöglichkeit und kreatives Beschäftigungsfeld nahezubringen, um im Verlauf der Theaterarbeit ihre sozialen Fähigkeiten dank verschiedener Theaterpraktiken langfristig stärken und erweitern zu können.

Die Zielgruppe besteht aus männlichen Jugendlichen im Jugendstrafvollzug, die über schwach ausgeprägte soziale Kompetenzen verfügen. Die intensive künstlerische Auseinandersetzung soll der Stärkung grundlegender Sozialkompetenzen dienen: Teamfähigkeit, Aggressionskontrolle, Sprachkompetenz, Toleranz gegenüber Arbeitspartnern, Durchhaltevermögen, Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit und Disziplin, Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit, Perspektivenübernahme und Empathievermögen.

Ein weiteres Ziel des Projektes besteht darin, den teilnehmenden Jugendlichen künstlerisch-kreative Betätigung als sinnstiftende Freizeitbeschäftigung aufzuzeigen, die sogar als Aggressionsventil dienen könnte und nach ihrer Entlassung weiterentwickelt werden kann.

LebensRäume e.V.: Theater machen

  • Projektort: Zarrendorf
  • Bündnispartner 1: Theater Vorpommern GmbH
  • Bündnispartner 2: Jugendkunstschule Vorpommern-Rügen e.V.
  • Zielgruppe: Kinder von 3 bis 6 Jahren
  • Projektformat: Besuch und Gegenbesuch
  • Zeitraum: 1.2. bis 30.6.2017

Dieses Projekt richtet sich an Kinder zwischen 3 und 6 Jahren. Die Teilnehmer*innen werden eingeladen, das Märchen vom Fischer und seiner Frau kennenzulernen. Mit Hilfe einer Materialmappe werden sie auf das Stück vorbereitet. Es wird vorgelesen, gesungen und gemalt. In Proben und Workshops können die Kinder und ihre Eltern das Stück besprechen und nachbereiten. Dazu kommen Besuche im Theater Vorpommern, im StiC-er Theater, in der Kulturkirche und in der Jugendkunstschule Vorpommern-Rügen e.V.

Über ein Elterncafe werden die Eltern mit dem Projekt vertraut gemacht und eingeladen, sich zu beteiligen und ihre Kinder auf die Reise zu begleiten. Höhepunkt ist der Premierenbesuch zum Musiktheater „GOLD“ angelehnt an das Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“. Zum  Projektende findet ein großes Sommerfest statt, bei dem die bisher gewonnenen Ergebnisse den Kindern, Eltern, Erziehern und Kulturschaffenden präsentiert werden. 

Interkulturell-Aktiv e.V.: "Total verkabelt" nicht mit uns!

  • Projektort: Berlin
  • Bündnispartner 1: Theater STRAHL
  • Bündnispartner 2: Medienhof Wedding (RAA e.V.)
  • Zielgruppe: Jugendliche von 12 bis 16 Jahre
  • Projektformat: Besuch
  • Zeitraum: 20.1. bis 30.6.2017

Mit dem für Jugendliche besonders wichtigen Thema Medienkonsum und -kompetenz beschäftigt sich dieses Projekt, das für circa 15 Jugendliche konzipiert ist, die von einem Medienpädagogen und einer Theaterpädagogin unterstützt werden.

Auf der Grundlage der eigenen Erfahrungen und der Diskussion mit den Teilnehmer*innen und den geladenen Expert*innen werden Theaterszenen zum Thema entwickelt, die verdichtet in einer eigenen Inszenierung münden. Das entstandene Theaterstück wird an mehreren Orten der Öffentlichkeit präsentiert. Es sind Inszenierungsnachgespräche mit den Jugendlichen und dem Publikum vorgesehen. Das Resultat soll Lehrer*innen als Diskussionsgrundlage für den Unterricht dienen.

Die Jugendlichen wirken sowohl bei der Szenenerstellung mit, als auch in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit (Plakat- und Flyergestaltung, Werbung), Gestaltung des Bühnenbildes, Kostümfindung und Maske.

Interkulturell-Aktiv e.V.: Ein Großstadtmärchen

  • Projektort: Berlin
  • Bündnispartner 1: Theater STRAHL Berlin
  • Bündnispartner 2: Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Zille-Klub
  • Zielgruppe: Jugendliche von 8 bis 13 Jahre
  • Projektformat: Besuch
  • Zeitraum: 1.3. bis 16.7.2017

Das theaterpädagogische Projekt soll Kinder, die vorwiegend keinen Zugang zum Theater haben und aus dem Stadtteil Berlin Moabit kommen, unter Anleitung einer professionellen Theaterpädagogin und eines Theaterpädagogen für das Theater spielen begeistern. Der Theaterkurs richtet sich an Kinder zwischen 8 und 13 Jahren mit verschiedenen ethnischen Hintergründen.

Das zweimal wöchentlich stattfindende Projekt widmet sich dem Thema Märchen, in dem  altbekannte Märchenfiguren aus verschiedenen Kulturräumen aufgegriffen werden. Die Kinder werden spielerisch angeleitet, eigene Szenen zu erarbeiten, die zu einem Theaterstück entwickelt und der Öffentlichkeit präsentiert werden können.

theaterperipherie: Shoot it, Show it

  • Projektort: Frankfurt
  • Bündnispartner 1: Bach Schule Offenbach
  • Bündnispartner 2: Blaues Haus e.V.
  • Zielgruppe: Jugendliche von 13 bis 15 Jahre
  • Projektformat: Besuch und Gegenbesuch
  • Zeitraum: 1.5. bis 29.6.2017

Das Projekt „Shoot it, show it“  ist ein Theater-Projekt mit Theaterbesuchen, Künstler-Gesprächen und einer performativen Fotoausstellung. Im ersten Teil bereiten sich die Jugendlichen auf den gemeinsamen Theaterbesuch vor, in dem sie in der Schule die verschiedenen ästhetischen Mittel selbst ausprobieren. Danach folgt der Besuch des Theaterstücks mit vorheriger Bühnenbildbegehung und der Inszenierung von Fotos im Bühnenbild. Im dritten Teil wird das Theaterstück zusammen mit den Künstler*innen aus dem besuchten Stück nachbereitet.

Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, verschiedene Theaterstücke zu sehen und an verschiedenen Orten in Frankfurt neue Theaterräume zu erkunden, dabei lernen sie mit den jeweiligen Bühnenbildern und den dazugehörigen Requisiten umzugehen. Es entstehen eigene kleine Szenen im Theatersetting, die auf Fotografien festgehalten werden. Hierbei geht es auch darum, das Medium Schnappschuss als künstlerisches Mittel zu erkunden. Die Fotografien werden in einem kuratorischen Prozess mit den Jugendlichen ausgewählt, sodass am Ende eine Ausstellung mit Theater-Fotografien der Teilnehmer*innen entsteht. Diese Ausstellung findet sowohl in der Bach-Schule wie auch im Blauen Haus statt.

theaterperipherie: Amalia - project

  • Projektort: Frankfurt am Main
  • Bündnispartner 1: infrau
  • Bündnispartner 2: Freies Schauspiel Ensemble
  • Zielgruppe: Jugendliche von 13 bis 18 Jahre
  • Projektformat: Besuch
  • Zeitraum: 29.4. bis 31.7.2017

Angelehnt an die theaterperipherie-Neuproduktion „Die Räuber INNEN“ nach Schiller beschäftigt sich das Projekt mit den Themen Stärke, Gewalt(bilder) und Geschlechterrolle.

Welche Handlungsoptionen hätte Amalia heute? Dieser Frage gehen die Teilnehmer*innen anhand aktueller Texte von jungen Migrantinnen nach.

Das Projekt richtet sich an junge Frauen mit dem Ziel, den Teilnehmerinnen erste Erfahrungen im szenischen Spiel zu ermöglichen und einen geschützten Raum zu schaffen, für das (künstlerische) Ausprobieren von Rollenbildern und einer differenzierten Auseinandersetzung mit der Thematik.

Durch die Arbeit mit dem Medium Theater sollen die Teilnehmerinnen Handlungsalternativen erproben, Selbstwirksamkeit erfahren und neue Seiten ihrer Persönlichkeit entdecken. Ziel ist die Stärkung des Selbstbewusstseins der jungen Frauen, die über das Theater hinaus in das alltägliche Leben wirkt. Die Ergebnisse des Amalia Projects werden in einer Abschlusspräsentation der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Theater Naumburg: Kirschen für den Frieden

  • Projektort: Naumburg
  • Bündnispartner 1: Caritas Kinder- und Jugendheim Edith Stein
  • Bündnispartner 2: Ludwig Renn Kinderheim
  • Zielgruppe: Kinder und Jugendliche von 10 bis 18 Jahre
  • Projektformat: Besuch
  • Zeitraum: 1.3. bis 30.6.2017

Zentrales Thema in diesem Projekt ist das Kirsch-Fest in Naumburg. Ihm liegt die „Kirschfestsage“ zu Grunde, die von der Hungersnot in Naumburg um 1432 handelt. Sie kam zum Ende, weil die Belagerer - die Hussiten - den Anblick der ausgezehrten Kinder nicht ertragen konnten und ihnen die Kirschen vom Baum schenkten, was zum Waffenstillstand führte.

Im Projekt werden die geschichtlichen Hintergründe beleuchtet und die aktuellen Traditionen betrachtet. Dabei erfinden die Teilnehmer*innen ihre eigene Erzählung zur sagenumwobenen „Friedens-Geschichte“.

Klang- und Raumerfahrungen aus der Umgebung und die grafische Gestaltung von Henrik Schrat am Architektur- und Kulturhaus Naumburg sollen die Jugendlichen in ihre kreative Produktion einfließen lassen. Sie entwickeln eine Theater-Performance mit selbst erzeugten Live-Sounds zu ihrer Geschichte rund um das Kirschfest Naumburg, die sie öffentlich im Theater präsentieren.

KulturRegion FrankfurtRheinMain: Starkes Theater für starke Kinder

  • Projektort: Frankfurt
  • Bündnispartner 1: Jugendamt der Stadt Frankfurt
  • Bündnispartner 2: RaUm Einrichtung für Kinder und Teenies In der Evangelischen Cyriakusgemeinde
  • Bündnispartner 3: Kinderhaus der Ev. Paul-Gerhard Gemeinde Niederrad
  • Zielgruppe: Kinder von 6 bis 12 Jahre
  • Projektformat: Besuch
  • Zeitraum: 1.2. bis 31.5.2017

Als Zuschauer und als Akteure erleben Kinder aus den Frankfurter Stadtteilen Rödelheim, Nied und Niederrad das „Starke Theater für starke Kinder“. Ein Kennenlern-Workshop, zwei Theaterbesuche beim „Starke Stücke“-Festival, die Nachbereitung der Theaterbesuche und eine Ferienwoche mit abschließendem gemeinsamen Theaterfest sind die Bausteine des Projekts.

Die aus 12 bis 15 Kindern bestehenden Stadtteilgruppen werden von jeweils zwei Theatervermittlern und ein bis zwei fest angestellten pädagogischen Fachkräften aus der Einrichtung vor Ort begleitet.

Über die erfolgreichen Vorgänger-Projekte haben einige Kinder bereits Erfahrungen mit Theater gemacht und können diese nun weiter ausbauen. Für andere wird das Projekt der erste Kontakt mit Theater sein. Die drei Projekte sind konzeptionell aufeinander bezogen und werden gemeinsam mit den Akteuren entwickelt und anschließend ausgewertet. Durch dieses gemeinsame Vorhaben können sich die Fachkräfte in den Einrichtungen fachlich austauschen und das Konzept gemeinsam weiter entwickeln.

Zeltpunkt Montelino: In 180 Tagen um die Theaterwelt

  • Projektort: Potsdam
  • Bündnispartner 1: T-WERK
  • Bündnispartner 2: Bürgerhaus am Schlaatz
  • Zielgruppe: Jugendliche von 10 bis 12 Jahre
  • Projektformat: Besuch und Gegenbesuch
  • Zeitraum: 2.1. bis 30.6.2017

Unter dem Motto „In 180 Tagen um die Theaterwelt“ erhalten die Teilnehmer*innen einen Eindruck von der Vielfalt des Theaters, sie lernen die unterschiedlichen Einrichtungen und Theater-Orte kennen, die verschiedenen Theaterformen und Spielweisen sowie die Aufgaben, Tätigkeiten und Berufsbilder der Bühnenwelt.

Im Mittelpunkt des Projekts steht das eigene Theaterspiel im Kiez. Im Projektverlauf werden Theateraufführungen besucht und Kontakte zu „Theatermenschen“ hergestellt. Die Teilnehmer*innen erfahren, welchen Einfluss Kostüm, Schminke, Maske, Technik (Beleuchtung etc.) auf das eigene Spiel nehmen.

Die Kinder sollen im Reichtum der Theaterwelt ihre ganz persönliche Entdeckung machen und die Chance erhalten, sich intensiv zu entfalten. Zum Projekt-Finale werden die individuellen Theater-Entdeckungen für eine ca. 30 minütige Theaterpräsentation genutzt, die Entdecker*innen und ihre Entdeckungen erhalten Raum zur Darstellung.

Theater Mummpitz: Zirkus Kaschtanka

  • Projektort: Nürnberg
  • Bündnispartner 1: Kinderhort Grünewaldstraße 18
  • Bündnispartner 2: Orte für Kinder
  • Zielgruppe: Kinder von 7 bis 12 Jahre
  • Projektformat: Besuch und Gegenbesuch
  • Zeitraum: 1.1. bis 31.7.2017

"Zirkus Kaschtanka" ist die Fortsetzung der Projekte „Abenteuer Bühne“, „Abenteuer Märchen“ und „Einer für alle, alle für einen“ der Bündnispartner Theater Mummpitz, Kinderhort Grünewaldstraße 18 und der Einrichtung „Orte für Kinder“.

Ausgehend von der Erzählung „Kaschtanka“ von Anton Tschechow arbeiten zwei Theaterpädagog*innen und ein bildender Künstler mit 20 Kindern im Alter von sieben bis zwölf Jahren zum Thema Zirkus/Zuhause. In der Erzählung von Anton Tschechow verliert die Hündin Kaschtanka ihren Herrn aus den Augen und verläuft sich. Sie landet bei einem Zirkus-Dompteur, der sie freundlich aufnimmt.

Die Kinder können ihre Kreativität und Fantasie einsetzen, um verschiedene Zirkusnummern zu entwickeln und setzen sich gleichzeitig mit der Frage auseinander, was ein Zuhause eigentlich ausmacht.

Während des Projektzeitraums haben sich professionelle Schauspieler am Theater Mummpitz mit derselben Geschichte beschäftigt. Den teilnehmenden Kindern wurde ermöglicht, den Stoff, den sie selbst auf die Bühne bringen, auf derselben Bühne als Zuschauer zu erleben.

Oldenburgisches Staatstheater: SPIEL.RÄUME Heimat im Kopf

  • Projektort: Oldenburg
  • Bündnispartner 1: OBS Osternburg Schule
  • Bündnispartner 2: Freizeit- und Begegnungsstätte Osternburg
  • Bündnispartner 3: Edith-Russ-Haus
  • Zielgruppe: Jugendliche von 12 bis 14 Jahre
  • Projektformat: Besuch
  • Zeitraum: 9.1. bis 30.6.2017

Inspiriert von der Hörspiel-Produktion ‚Frosch in Not‘ und anderen Märchen, bei denen sich Figuren auf die Reise begeben, entwickeln die Teilnehmer*innen ein eigenes Hörspiel zu den Themen Aufbruch, Reise und Heimkehr.

In der Version der Projektteilnehmer*innen tauchen zwei Kinder in eine Fantasiewelt ein, aus der sie sich nicht mehr allein befreien können. Ausgerüstet mit Kopfhörern und mp3-Playern begeben sich die Zuschauerinnen und Zuschauer zusammen mit einem Erzähler in eine akustisch andere Welt und helfen bei der Suche nach dem Portal in die Realität, dabei machen sie in den Räumen der FST Osternburg überraschende Entdeckungen.

Theater Kempten: Interkultureller Jugendtheaterclub

  • Projektort: Kempten
  • Bündnispartner 1: Stadtjugendring Kempten
  • Bündnispartner 2: Amt für Jugendarbeit
  • Zielgruppe: Kinder von 12 bis 18 Jahre
  • Projektformat: Gegenbesuch
  • Zeitraum: 1.1. bis 30.6.2017

Die Bündnispartner etablieren einen interkulturellen Jugendtheaterclub. Jugendliche aus Familien mit einer schwierigen sozioökonomischen Situation und einem erschwerten Zugang zum Theater werden in einem sich regelmäßig treffenden, szenisch arbeitenden Theaterclub zusammengebracht. Als Zielgruppe sind insbesondere Jugendliche mit Migrations- und Fluchthintergrund aufgefordert, an dem Projekt teilzunehmen.

Als Einstieg in die Theaterarbeit wählen die Jugendlichen zwei Stücke aus dem Spielplan des Theater in Kempten aus, die sie erlebnisorientiert nachbearbeiten sollen. Dabei erfahren sie, wie vor Ort professionell Theater gemacht wird. Im Anschluss sammeln sie gemeinsam Ideen für ein eigenes Theaterstück, das unter professioneller theaterpädagogischer Begleitung einstudiert und vor anderen Jugendlichen aufgeführt wird.